ECO-Affäre: Nach Untreue auch Bestechung und Korruption?

Suchbegriff Friedrich Scheck auf Google

Der Suchbegriff „Friedrich Scheck“ auf Google

Die Zugriffsraten auf Wiener Zocker waren in den letzten Monaten immer sehr zufriedenstellend. Das Thema beschäftigt die Leute. Unsere vor knapp einem Jahr eröffnete Seite hat sich u.a. beim Themenkomplex conwert, ECO Business Immobilien AG, Günter Kerbler und Friedrich Scheck als Anlaufstelle für viele unzufriedene Aktionäre und auch Journalisten etabliert.

Seit Anfang der Woche im Wiener Raum die Anzeige gegen Günter Kerbler und Friedrich Scheck bekannt wurde, explodierten die Zugriffsraten buchstäblich! Die Zugriffe auf die betreffenden Artikel über Kerbler und Scheck ziehen die Seite an die Spitze der Google-Suche.

Google Suche nach Friedrich Scheck und Günter Kerbler

Google Suche nach „Friedrich Scheck Günter Kerbler“

Wer beispielsweise auf Google den Suchbegriff „Friedrich Scheck“ eingibt, erhält seit kurzem die Artikel auf Wiener Zocker an der Spitze der Suchliste (siehe Bild links oben). Auch beim Suchbegriff „Günter Kerbler“ ist Wiener Zocker in der Spitze der Suchergebnisse zu finden. Beim Suchen nach „Friedrich Scheck Günter Kerbler“ führt Wiener Zocker mit mehreren Ergebnissen die Suchliste an. Das kann nur erreicht werden, wenn viele Leute nach diesen Begriffen suchen und dann auf Wiener Zocker gehen. Die Google-Suche manifestiert insofern einen Trend. Vielleicht hilft dieses dokumentierte Interesse der Staatsanwaltschaft bei ihrer Entscheidung über die Aufklärungswürdigkeit der Vorgänge, es wäre höchste Zeit!

Die Balken der Zugriffsstatistik unserer Webseite schossen mit den neuen Entwicklungen rund um Kerbler und Scheck dermaßen nach oben, dass die Vergangenheit dagegen vergleichsweise mickrig aussieht, was sie aber gar nicht war. Hier ist die aktuelle Statistik:

Zugrifffsraten auf Wiener Zocker

Zugriffsraten auf Wiener Zocker in den letzten drei Wochen

Dabei dürften wir uns um die weitere Berichterstattung wohl keine Sorgen machen müssen. Wie man aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen hört, soll sich bei Friedrich Scheck zu der gegenwärtigen Anzeige wegen Untreue und Bilanzfälschung auch eine wegen Bestechung und Korruption hinzugesellen. Scheck ist eben kein unbeschriebenes Blatt, da ist durchaus ein Muster erkennbar. Gegen ihn wurde in der Causa Yline Anklage wegen Insiderhandel und schweren gewerbsmäßigen Betrug in Verbindung mit seinen Aktientransaktionen und der Schädigung von Kleinaktionären bei der Yline erhoben (siehe hier einen Bericht auf der Dokumentationsseite zur Causa). Offenbar soll Scheck den vom Gericht in der Causa Yline bestellten Gutachter über die ECO Business Immobilien Services AG bzw. die ECO Management GmbH bestochen haben. Als Vorstand bzw. Geschäftsführer der genannten Firmen hätte er dem Wiener Gutachter Thomas Keppert Aufträge bzw. kurz vor seinem unrühmlichen Abgang auch noch eine Immobilie zukommen lassen und die ECO geschädigt (siehe Berichte auf der Yline-Dokumentationsseite hier). Bezahlt haben wieder einmal die Aktionäre der ECO!

Das Gesamtbild in Sachen Kerbler und Scheck ist verheerend und zeigt eine Spur der Abzockerei am Wiener Finanzplatz. Bei Scheck geht das nun bereits knapp 14 Jahre, eine Anklage gegen ihn liegt vor und die Anzeigen in Deutschland und Österreich häufen sich. Man darf sich hier von der Staatsanwaltschaft eine umfassende Aufklärung erwarten. Das öffentliche und mediale Interesse ist definitiv gegeben, wie die aktuellen Zugriffsraten und Google zeigen. Es muss nicht zwangsläufig heißen, dass Kerbler und Scheck schuldig im Sinne der Anzeigen sind aber bei den Millionenbeträgen und der internationalen Dimension, um die es hier geht, muss es im Sinne des Finanzmarktes Wien und einer präventiven Vorgangsweise eine umfassende Aufklärung geben.

Ich habe mich mit der Bitte um Stellungnahme an die ECO Business Immobilien AG gewandt und werde weiter berichten.

2 Antworten zu “ECO-Affäre: Nach Untreue auch Bestechung und Korruption?

  1. Na da wird aber auch beim Herrn Professor Keppert keine Freude aufkommen. Der will doch nächstes Jahr unbedingt Kammerpräsident werden und kann solche Geschichten dabei brauchen wie einen Kropf. Aber, aber wir sind in Austria und da kann man sich das sicher auch noch entsprechend richten. Insofern könnten die Ambitionen des Herrn Professor einen effizienten Schutzschirm für den Herrn Kommerzienrat Scheck darstellen.

    • Hallo Albert, von diesen Ambitionen von Dr. Keppert habe ich auch schon gehört aber auch davon, dass es durchaus Gegenwind gegen ihn in der Kammer der Wirtschaftsprüfer gibt, lg Charlene

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