Wo Günter Kerbler auftritt wird nach dem Staatsanwalt gerufen

Gestern habe ich einen Beitrag über die Aktivitäten des conwert-Gründers Günter Kerbler beim Kärntern Unternehmen Griffner Haus, dem insolventen Hersteller von Fertighäusern, berichtet. Dabei habe ich schon nach oberflächlicher Betrachtung geraten, das ganze Vorhaben der Sanierung durch Günter Kerbler eher distanziert zu betrachten. Mittlerweile bin ich bei meinen Rufen nach Vorsicht von der Wirklichkeit längst überholt worden. Günter Kerbler und seine Aktivitäten ziehen offenbar eine unglaubliche Blutspur am Wiener Pflaster nach sich. Zu dieser Schlussfolgerung muss kommen, wer die knapp 60 Kommentare zu einem im österreichischen STANDARD erschienen Artikel mit dem harmlosen Titel „Griffnerhaus meldet Insolvenz an“ liest. Dort ist der Ruf nach dem Staatsanwalt bereits sehr laut und es wird darauf hingewiesen, dass Kerbler dort schon länger seine langen Finger im Spiel hat. Hier ein paar Kommentare:

Schon vor Wochen wurde in Wien, Parkring, (an der Adresse der Hypo-Bank?) durch Herrn Kerbler eine Auffanggesellschaft gegründet. Kerbler ist seit Jahren mit 30% bei Griffnerhaus dabei und hat zugesehen, wie zwei unfähige Vorstände, „bewacht“ durch unfähige Aufsichtsräte, das einstmalige Paradeunternehmen in Konkurs führten. Beide Vorstände glänzen durch eine konkursreiche Vergangenheit Die Überschuldung war längst evident, trotzdem wurden noch neue Mitarbeiter aufgenommen (die sind ohnehin durch den Insolvenzfonds abgesichert), aber Lieferanten wurden nicht mehr bezahlt.
So kommt man billig zu einer entschuldeten Firma!
Hoffentlich passt der Staatsanwalt gut auf!

Mal sehen, wann die Staatsanwälte aufwachen;……das ist der Gedanke, der mich umtreibt!

Wenn ich mir das alles durchlese, bekomme ich einfach nur Brechreiz. Die Umstände riechen förmlich danach,
dass da ein Unternehmen ganz bewußt an die Wand gefahren worden ist.

Wie nennt man das?: Betrügerische Krida?
(Ob die Unschuldsvermutung gilt, kann ich nicht sagen)

Das ist jedenfalls mein Empfinden, ob der Zahlen. Und, man kann nur hoffen, dass die Staatsanwaltschaft in Kärnten schnellstens in die Gänge kommt, um diese Dinge aufzuklären. Betonung liegt auf „in die Gänge kommen“.

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