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Die Immoblien-Zocker oder der größte Bankraub aller Zeiten?!

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Wiener Zocker hat in den letzten Jahren vor den seltsam-illegalen Transaktionen der Wiener Immobilien-Zocker gewarnt und wurde dafür auch massiv bedroht. Bekannt ist aus den Medien hinlänglich, dass Rene Benko und seine Signa Gruppe Milliarden von den involvierten Banken abgesaugt haben. Sogar die renommierte Privatbank Julius Bär wurde mit ein paar hundert Millionen Euro professionell abgezockt. Wie systematisch nach der Meinung der Staatsanwaltschaft der Raubzug der Wiener Immobilien-Zocker tatsächlich war zeigt der Durchsuchungsbefehl im Straftakt gegen Lukas Neugebauer und Martin Voithofer, deren Treuhänder und andere.

Interpretation der Vorwürfe

Die WKStA wirft Neugebauer, Voithofer und deren Treuhändern Gerald Göllner und Thomas Passeyrer nichts weniger vor, als über Scheingeschäfte und In-sich-Geschäfte mit (scheinbaren) Immobilien-Transaktionen mehr als ein Dutzend Banken um hunderte Millionen Euro beraubt zu haben. Die meisten dieser beraubten Banken kommen aus dem Raiffeisen-Sektor. Das eröffnet natürlich die Frage nach dem „Warum“? Die im Durchsuchungsbefehl der WKStA gelisteten Banken waren alle nicht in Wien angesiedelt.

Bearbeiteten Durchsuchungsbefehl herunterladen.

Unfähig oder Unwillig?

Soweit wir die Anschuldigungen der WKStA korrekt interpretieren geht diese davon aus, dass die meisten Immobilien-Transaktionen der involvierten Spekulanten und deren Treuhänder entweder Scheingeschäfte und/oder In-Sich-Geschäfte waren. Den Treuhändern wird Untreue und/oder Beitrags-Täterschaft vorgeworfen. In Summe liest sich der Durchsuchungsbefehl wie die Beschreibung eines gigantischen Bankraubs ohne Waffen.

Es stellt sich beim Studium des Aktes allerdings auch die Frage, ob den involvierten Banken die Fähigkeit oder das Wollen gefehlt hat, das zu erkennen. Die Beantwortung dieser wichtigen Frage ist auch von straf- und aufsichtsrechtlicher Relevanz. Es ist doch leicht erkennbar, wenn eine zu finanzierende Immobilien-Transaktion zwischen zwei Firmen mit denselben wirtschaftlichen Eigentümern und derselben Adresse stattfindet. Oder etwa nicht?

Sicher ist jedenfalls, dass das Risikomanagement der Banken, insbesondere der Banken im Raiffeisen-Sektor, komplett versagt hat. Benko, Neugebauer, Voithhofer und viele andere Wiener Immobilien-Zocker haben diese Unfähigkeit oder Unwilligkeit für ihren Vorteil genutzt.

Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung für alle Beteiligten.

Informationen erbeten

Sollten Sie Informationen über Transaktionen der Wiener Immobilien-Zocker haben, dann teilen Sie uns diese bitte über Kommentar oder per Email an office@wienerzocker.com mit.

5 Antworten zu „Die Immoblien-Zocker oder der größte Bankraub aller Zeiten?!”.

  1. Avatar von Netzwerk-Effekte: Konkurs über Stefan Neugebauer eröffnet! – Wiener Zocker

    […] (WKStA) als Beschuldigter in einem Fall von schwerem gewerbsmäßigen Betrug geführt (Bericht hier). Jetzt wurde das Konkursverfahren (Aktenzeichen 5 S 189/24i) über ihn […]

  2. Avatar von Breaking: Immobilien-Spekulant Lukas Neugebauer rutscht in Insolvenz! – Wiener Zocker

    […] Unterdessen suchen sowohl die Gläubiger als auch die Masseverwalter von Vater und Sohn nach Vermögenswerten. Beide, Stefan und Lukas Neugebauer, werden in einem laufenden Strafverfahren der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) als Beschuldigte geführt. Bereits im Juli 2024 fanden im Rahmen der Ermittlungen Hausdurchsuchungen statt (Bericht hier). […]

  3. Avatar von Ferhat Milanov im LNR-Netzwerk: Von der Pospichal-Uhr bis zum Kaiserstraßen-Karussell! – Wiener Zocker

    […] Vertragserrichtung: Kubes Passeyrer (gegen Thomas Passeyrer wird in anderen Zusammenhängen ermittelt). […]

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